Der
Jiggamag
In den
Tiefen der Wäldern streift er entlang. Sein Körper gleicht einen
Mantel aus schwarzen Nebel, klobig und dennoch nicht zu fassen.
Am Tage ist er fast unsichtbar, ist das Rauschen im Winde der verwinkelten Baumkronen, ist das knirschen der Tannennadeln in der Ferne, ist das unmerkliche Schnauben des Waldes, flüchtet vor dem Licht in die Gefilde der dunklen Baumreihen.
Doch wenn die Dämmerung das Ende des Tages ankündigt, wenn die Schatten der Wälder weit und unförmig werden, dann zeigt der Jiggamag sein weißes Gesicht, einer Maske gleichend, seine feuerroten Lippen um sein weites Maul und seine messerscharfen Zähne, die in der Dunkelheit bedrohlich glänzen.
Seine Augen sind das ferne Leuchten in der angehenden Dunkelheit und Nacht, zwei türkisblaue Strudel, dessen Licht meilenweit zu erblicken ist.
Am Tage ist er fast unsichtbar, ist das Rauschen im Winde der verwinkelten Baumkronen, ist das knirschen der Tannennadeln in der Ferne, ist das unmerkliche Schnauben des Waldes, flüchtet vor dem Licht in die Gefilde der dunklen Baumreihen.
Doch wenn die Dämmerung das Ende des Tages ankündigt, wenn die Schatten der Wälder weit und unförmig werden, dann zeigt der Jiggamag sein weißes Gesicht, einer Maske gleichend, seine feuerroten Lippen um sein weites Maul und seine messerscharfen Zähne, die in der Dunkelheit bedrohlich glänzen.
Seine Augen sind das ferne Leuchten in der angehenden Dunkelheit und Nacht, zwei türkisblaue Strudel, dessen Licht meilenweit zu erblicken ist.
Verlieren
sich deine Augen in diese mysteriösen Lichter, so ziehen sie dich
magisch an! Von der Neugier getrieben schreitest du so auf ihn zu,
vergisst mehr und mehr die Wirklichkeit und ehe du dich versiehst
erkennst du im Halbdunklen der Nacht sein weißes, immer grinsendes
Gesicht. Und ist es einmal so weit, ist der Jiggamag nun einmal so
nah, dann ist es zu spät. Dann gehörst du zu den verschwundenen im
Wald, dann gehörst du zu den verschollenen in der Dunkelheit, denn
er wird dich verschlingen, wie so manchen Wanderer vor dir, und
alles was von dir bleibt ist ein Teil des Schattens, aus dem er
besteht.
Dann hat er
dich.
von Daniel Trabitzsch